WILLKOMMEN IN LEIPZIG

Leipzigdüngdöng “Der ICE 0815 von Kleinauheim nach Bagdad mit Aufenthalt in Berlin, Dortmund und Leipzig hat wegen technischer Störungen eine Verspätung von….von….ach du Kacke….von ca. 35 Minuten. Wir bitten dies zu entschuldigen und verweisen auf die Sandsäcke an unseren Infocountern.” Ein Wochenende, welches so anfängt, sollte am Besten gleich wieder aufhören. Mutig zitternd stehen wir am Bahnsteig. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Anders kann ich es mir nicht erklären, dass alle anderen Mitreisenden auch frierend am Bahnsteig warten-warum nicht einfach ne halbe Stunde Kaffee schlürfen? Weil der Zug ja vielleicht doch pünktlich kommen und die angekündigte Verspätung auch einfach nur dem sadistischen Hirn der Zugankündigerin entsprungen sein könnte. Die Verschwörung der Bahnangestellten!

Naja, der Zug kommt dann doch noch und wir in Leipzig an. Nach wirrem rumrennen und S-Bahn-suchen treffen wir am frühen Abend bei Carsten und Antje ein. Freudig entdecke ich die Bierkästen in der Ecken und ca. 50 Tonnen belegte Brötchen. Als Keuloser Halbhirn falle ich erstmal über oben genannte Köstlichkeiten her. Minuten später (böse Zungen meinen, es wären Stunden gewesen) finde ich mich im Tiefschlaf auf einer Matraze mitten im Wohnzimmer wieder. Umgeben von den restlichen Partygästen will aber keine gemütliche Stimmung aufkommen. Nach vielen mehr oder weniger intelligenten Gesprächen (ich neige gerne dazu die Welt in 5 Minuten zu erklären) falle ich mit Marina in die Küche ein und wir funktionieren jene zu einem hübschen Schlafzimmer um.

Die Sonne und Schritte im Flur wecken mich. Mein Kopf fühlt sich an wie eine Schüssel Haferflocken. An Frühstücken ist noch nicht zu denken. Aus diesem Grunde verabschieden wir uns realiv zeitig und fahren mit der Bahn ins Zentrum von Leipzig.

Nun ist guter Rat teuer und leckeres Frühstück noch teurer. Who cares…everything goes! Also rein in den Starclub Leipzig. Das Rührei war lecker, der Käse eklig und der Kaffee wieder okay. Also ne gut drei im Zeugnis.

Als nächster TOP steht der Besuch im Zoo an. Wenn Zoos Menschen wären, dann wäre der Leipziger Zoo mein bester Kumpel! Oder so… Nach Raubtier stinkend gehts über den Weihnachtsmarkt und in den nächsten Sushiladen. Der späte ICE fängt den frühen Vogel und wir landen erschöpft aber glücklich wieder in Fulda. Ente.

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