Playing for change

Wenn der Nachbar einmal wieder seine Boxen mit Volksmusik zum bersten bringt und man selber dieser Musikrichtung wenig abgewinnen kann, kommt einem der Satz „Musik verbindet“ doch recht fehl am Platz vor.

Dabei haben wir Menschen schon sehr früh angefangen auf Knochenflöten Töne zu erzeugen und ich kann mich an keine Party erinnern, die nicht mit Musik untermalt worden wäre.

Einen ganz besonderen Aspekt hat nun die Organisation „Playing for change“ der Musik abgewinnen können. Sie selber bezeichen ihr Vorhaben als „a multimedia movement created to inspire, connect, and bring peace to the world through music“ – eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Die Produzenten sind mit Laptop und Kamera um die Welt gereist, z.B. Los Angeles, Barcelona und Johannesburg und haben dort mit lokalen Musikern Musikstücke aufgenommen. Diese wurden dann zu einem Lied gemischt und das Ergebniss kann nun sowohl bei itunes als auch auf der Homepage selber bezogen werden.

Hier noch ein Blick auf mein persönliches Lieblingslied dieser außergewöhnlichen „Band“:
 

Sehen und sterben

…und zwar: Brügge! Dieser Film war eine Empfehlung von einem guten Freund und ich konnte mich einer anfänglichen Skepsis nicht erwehren. Ein Film mit dem Title „Brügge sehen und sterben“ kann entweder nur total dumm oder einfach genial sein. Ich habe mich definitiv für „sehr genial“ entschieden! Ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, bei dem ich mich totlachen und gleichzeitig schrecklich traurig fühlen konnte, um dann aber gleich wieder vor Lachen auf dem Boden zu liegen.
Unbedingt ansehen! -> www.brueggesehenundsterben.de

besser als erwartet

Deutschland, Deutschland … *sing*

Das in Deutschland so manches nicht so richtig rund läuft,
ist selbst dem letzten Dorfdeppen klar.
Was dagegen genau nicht rund läuft zu benennen, wird schon
etwas schwieriger für unser Dorfhansi.

Aber ich gebs zu: Auch mir fehlt oft genug die nötige Nähe
zu den ganzen Themen. Umso besser das es Menschen gibt
die sich WIRKLICH auskennen und dieses Wissen auch noch
clever verpackt mit uns Teilen:

Döner und Olaf

Als ich gestern Abend so gegen 23:40 Uhr die fünf Euro über den Tresen geschoben und meinen Döner, inklusive Wechselgeld, in Empfang genommen habe, hatte das Wort Reinkarnation (oder auch Palingenese) für mich nur eine religiöse Bedeutung.

Seit heute Morgen spüre ich die Versuche der Wiederfleischwerdung am eigenen Körper. So versucht dieser Döner doch tatsächlich Herr über meinen Körper und meine Sinne zu werden. Er meldet sich mit einem dunklen Grollen und scheint quer durch meinen Verdauungstrakt zu berserkern. Ein gezielter Angriff mit seichtem Kamillentee scheint ihn von seiner
Absicht, mich zu zerstören, nicht abbringen zu können. Mittlerweile habe ich den Kampf aufgegeben und übe mich in Geduld – irgendwann wird er aufgeben und ich auf die Toilette müssen.

Doch was hat mich gestern zum Döner-Konsum zu so später Stunde getrieben?
Ich war auf dem Konzert von Olaf Schubert. Göttlich! Ich habe noch nie auf einem Konzert so viel und durchgehend gelacht. Meine rhetorischen Fähigkeiten erlauben es leider nicht, den Abend in angemessener Form festzuhalten.
Deshalb hier ein paar kleine Ausschnitte:

OPEN FLAIR

Open Flair Festival, 11.-13.08.2006 in Eschwege, mit Bloodhound-Gang, Seeed, Turbonegro, MillencollinEs begann mit einem alten Familienzelt ohne Boden und Löchern an allen Ecken und Kanten. Ein kleiner Haufen unerschrockener Festival-Jungfrauen. Mehr waren wir nicht. Mein erstes OPEN FLAIR. Wie geil war das… Ohne jegliche Vorahnung und die nötige Festivalgrundausstattung (Taschenlampe, Sonnenbrille, Aspirin, Bier, Bier, Bier, Bier,etc) haben wir uns auf das Gelände gewagt. Naja, man wird aus Fehlern schlau und ein paar Jahre später konnte man den Haufen aus Fulda an einer lebensgroßen Britney-Spears-Figur, einem zentralen Party-Zelt mit Musik, einer Biertischgarnitur und mehreren Fässchen Augustinus erkennen. Continue Reading…

KACKBRATZE KRÖMER

Kroemer16.11.05, 15:00 Uhr Mein Handy vibriert sanft in meiner Hosentasche.*Pröörprööt* Eine neue SMS von Anne. Kurt Krömer kommt ins Kreuz und Anne nimmt mich mit. Super! Also entferne ich mich etwas früher als sonst von meiner Arbeitsstelle und schlappe in Richtung “La crue”. 19:30 Uhr Einlass. Continue Reading…