boocompany

Sowohl im Leben als auch im Internet habe ich sehr oft mit dem gleichen Phänomen zu kämpfen.

Fange ich einmal im Leben an. Bezüglich meiner Einkaufgewohnheiten bin ich eigentlich eher strukturkonservativ. Veränderung mag ich nicht und versuche diese auch zu vermeiden. Klingt schlimm, ist es auch. Ich laufe also durch mein angestammtes Geschäft, zielstrebig von bekanntem Produkt zu bekantem Produkt. Alles toll. Nun schlägt gnadenlos mein in mir wohnendes Chaos zu und bietet mit gierigem Blick meiner konservativen Marschrichtung die Stirn. Verdammt. Also breche ich aus der gewohnten Bahn aus, lasse mich von dir sehr schon gestalteten Verpackung anfixen, schwenke den Kopf nach links, sehe ein Produkt, dass ich eigentlich schon immer gebraucht habe, schaue noch oben und entdecke….

Meistens liegen dann viele tolle Dinge in meinem Einkaufwagen und meine konservativen Gewohnheitseinkäufe dümpeln in der hintersten Ecke herum….

So. Und nun das Internet. Ist vom Grundsatz her ja nichts anderes als ein Lebensmittelladen. Nur mehr und viel und schnell. Auch hier habe ich meine gewohnten Seiten, welche ich in gewissen Abständen aufsuche und das reicht fürs Erste dann auch. WENN da nicht wieder dieses, vorhergehend schon angesprochene Chaos wäre, welches auch hier wieder zuschlägt. Ja, ich wollte nur schnell etwas über das DSL-Angebot der Telekom herausfinden. Wie ich dann um Himmelswillen auf der Seite der boocompany gelandet bin, kann ich mir nicht und mein Chaos im Kopf auch nicht erklären.

Aber ein Linktip ist diese Seite! Na, is doch was wert – mein Chaos: boocompany

Auch sehr spannend, die 1984-Seite

Dinge gibts…

Oh, mein armer kleiner Blog! Wie lange habe ich dich nicht mehr gefüttert…

Aber das hat nun ein Ende. Es kribbelt mir in den Fingern und ich werde nun wieder regelmäßig in die Tasten hauen.

Den Anfang mache ich mit einer Entdeckung, die mich absolut begeistert hat. Auf meinem Weg nach Hause fahre ich eine längere Strecke durch ein Waldgebiet. Viele Tiere wundern sich sicherlich darüber, was das für eine schwarze, mörderische Platte ist, die direkt durch ihr Wohnzimmer führt. Somit liegen regelmäßig überfahrene, arme Kreaturen auf der Straße. Oft denke ich mir, dass da sogar Bauschaum und Mund-zu-Maul-Beatmung keine Erfolge mehr bringen würden. Eigentlich eine traurige Angelegenheit.

Sehr zu meiner Freude sind ein paar Verrückte auf die Idee gekommen, aus dieser makaberen Sache eine Geschäftsidee zu entwickeln. Überfahrene Tiere als Plüschfiguren: www.roadkilltoys.com

Entdeckt habe ich diese Seite auf dem Ausgefallene-Ideen-Blog – auf jeden Fall einen Besuch wert: blog.ausgefallene-ideen.com

Ich machs mir selber

Ich denke der eine oder andere geneigte Betrachter wird diese Headline in erster Linie mit dem Selbstbekenntnis eines Junggesellen oder einer Betreffzeile der alltäglichen Spam-Mails verbinden.

Ist aber ganz anders gemeint. Mir gehts es mehr um den Wandel vom brav konsumierenden Verbraucher hin zum bestimmenden Gebraucher. Naja, das holpert ein wenig. Früher war es doch so, dass man im überfüllten Supermarkt das Müsli der Marke XY gekauft hat und jeden Morgen die Rosinen aus dem Topf gepopelt hat. Die guten ins Hundchen, die schlechten in den Müll. Heute birgt das Internet eine ungeahnte Möglchkeit von individualisierbaren Produkten. Angefangen vom iPOD, den man hübsch gravieren lassen kann bis hin zum (und da erschießt sich der Greis) individuellen Müsli! *jubel* Ebdlich nicht mehr Rosinenpopeln!
DA-> www.mymuesli.de

Flyertypologie

Schon lange füllt sich meine Sammlug an 0815-Flyern und ich bin überrascht, dass doch eine gewisse Regelmäßigkeit bei den einzelnen Stilrichtungen existiert.

Deshalb bin ich schwer begeistert, dass sich hier Jemand darüber Gedanken gemacht hat:

Kreatives-Proletariat 

BACK IN TIME

Dieses Stück Holz hat schon viel erlebt. Kerben durchziehen den abgegriffenen Lack und die Brandlöcher bilden ein bizarres Muster.

“Eeeey…Nick altes Haus. Nochn Bier?” Die unzähligen Cuba Libre in meinem Magen grinsen. Ob er sich das tatsächlich traut? Ja, machter. Mit Lars durch die Kneipen zu ziehen ist halt kein Kindergeburtstag.

Ich sitze im fast leeren Kreuz-Saal an der Theke. Die Musik in den Ohren und einen grinsenden Lars vor mir. Nachdem wir über vorbeiwankende Mitmenschen gelästert und die Vorräte des Crue aufgebraucht haben, suchen wir eine Mitfahrgelegenheit Richtung irgendwo. Diese ist auch schnell gefunden und wir sitzen in einem mir fremden Auto.

Und da höre ich STEREO TOTAL zum ersten Mal. Ich denke mir – Saugeil, es gibt Menschen, die einen noch krankeren Musikgschmack haben als du.

Diese Geschichte ist viele Jahre her und plötzlich schießen mir diese Bilder durch meinen Kopf. Warum? Wegen Sir Realbeatz >klick<

Lars, wann trinken wir ein Bier?

Peter ist immer der Dumme!

Ich ergreife die Initiative dieses wirklich sinnvolle Werbeprojekt im Internet zu äääh… bewerben. Wer schon immer kostenlos Telefonieren wollte und das ohne das er sich den Angerufenen zum Feind macht, sollte unbedingt mal einen Abstecher auf die Seite www.peterzahlt.de machen. Wer etwas Werbung im Tausch gegen ein kostenfreies Telefonat von bis zu 30 Minuten und sogar nach USA aushält, ist dort richtig!