Döner und Olaf

Als ich gestern Abend so gegen 23:40 Uhr die fünf Euro über den Tresen geschoben und meinen Döner, inklusive Wechselgeld, in Empfang genommen habe, hatte das Wort Reinkarnation (oder auch Palingenese) für mich nur eine religiöse Bedeutung.

Seit heute Morgen spüre ich die Versuche der Wiederfleischwerdung am eigenen Körper. So versucht dieser Döner doch tatsächlich Herr über meinen Körper und meine Sinne zu werden. Er meldet sich mit einem dunklen Grollen und scheint quer durch meinen Verdauungstrakt zu berserkern. Ein gezielter Angriff mit seichtem Kamillentee scheint ihn von seiner
Absicht, mich zu zerstören, nicht abbringen zu können. Mittlerweile habe ich den Kampf aufgegeben und übe mich in Geduld – irgendwann wird er aufgeben und ich auf die Toilette müssen.

Doch was hat mich gestern zum Döner-Konsum zu so später Stunde getrieben?
Ich war auf dem Konzert von Olaf Schubert. Göttlich! Ich habe noch nie auf einem Konzert so viel und durchgehend gelacht. Meine rhetorischen Fähigkeiten erlauben es leider nicht, den Abend in angemessener Form festzuhalten.
Deshalb hier ein paar kleine Ausschnitte:

Unternehmens-Hymnen

Wer wie ich beruflich viel am telefonieren ist, der kennt diese unsägliche Warteschleifen-Musik.
Angefangen von MIDI-Gedudel in allerfeinster C64-Manier bis hin zu übersteuertem Radio-Gedudel ist alles dabei.

Bei Marketingblogger habe ich die Wartemusik von CON-Dental aus Fulda entdeckt. Saugeil! Irgendwann muss ich da mal anrufen – auch wenn ich noch alle Zähne im Mund habe… -> horch! <-